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Start Der harte Weg

Der harte Weg zum Traum

 

 

2007:

Mittlerweile bin ich seit Jahren in der Knight Rider Szene aktiv und wie die meisten Replica Besitzer träume ich seit meiner Kindheit davon endlich einen Kitt mein eigen nennen zu dürfen, nun ist es soweit. Nachdem ich dank Chris im Jahre ´07 die Chance hatte einen Trans Am GTA für sage und schreibe 1€ zu ergattern, war der Grundstein für mein Projekt gelegt. Ca. 120 Std Arbeit hatte ich in den GTA investiert, einiges an Polierarbeiten und Aufbereiten am Allgemeinzustand waren die Folge. Aber nachdem es ein Coupé war und ich mich einfach nicht damit anfreunden konnte, habe ich diesen dann endlich wie die Planung ursprünglich auch war, gewinnbringend verkauft.

 

Das war er, die Nummer 1

 


 

2008:

So kam es dann auch, der gute Chris hatte mal wieder einen Tip für mich (wie so üblich). Ich suchte ja schon eine Weile vergeblich nach einer guten Basis für mein Project. Da ich beruflich mit dem KFZ-Gewerbe zu tun habe und technisch das wohl kleinere Problem besteht, hatte ich klare Vorstellungen wie die Basis auszusehen hatte.

Soweit so gut, die Basis war gefunden und somit kaufte ich am 05.04.2008 im sauerländischen Wenden Basis Nummer 2. Zu diesem Zweck holte mich Chris in Siegen vom Hbf ab. Im Vorfeld besorgte Chris dank Vollmacht noch ein Paar Kurzzeitkennzeichen und auch ich hatte mich schon mit einer neuen Batterie bewaffnet, da dies anscheinend laut Vorbesitzer "eigentlich" auch so ziemlich das einizige größere Problem war. Nach einer kurzen Stärkung namens Fastfood ging es dann auch schon weiter und kurz darauf stand ich dann vor meiner "Neuen", wie sich dann später noch herausstellen sollte "Bastellbude".

Nachdem Chris und ich in Sauerländischem Regen zwei Stunden bastelten bis der Wagen endlich lief, dauerte es dann auch nur 2 km bis die Airpump gefressen hatte und somit eine Weiterfahrt ,leider wie so üblich bei uns Pechvögeln, nur noch mit dem Gelben Engel möglich war.

Nach zwei Stunden warten auf die Weiterfahrt und nochmaligen 4,5 stunden Fahrt im Sprinter stand der Bird dann Punkt 24 Uhr in der Garage. Gott sei Dank war der Fahrer mehr als lustig und da wir nochmals einen Beifahrer hatten der in meine Richtung musste, nachdem er ebenfalls kurz zuvor ein Moped in der Gegend gekauft hatte ,welches  er bei dem starken Regen auch prompt gepflegt auf die Seite legte, war die Rückfahrt aber dennoch lustig mit einem Hauch Schulausflug im Bus. War wohl nicht wirklich unser beider Glückstag.

 

 

In der Folgewoche hatte ich nun damit begonnen, den Guten erstmal genauer zu begutachten und mich damit zu befassen wie denn wohl der weitere Verlauf von statten gehen sollte. Schnell war klar..."von Grund auf neu". Der rote Lack ist Müll, dieser ist mehr schlecht als recht und auch ein ehemaliger Unfall an der linken hinteren Seite muss der Wagen schon gehabt haben, was auch den lausigen Neulack erklärt. Fakt ist, einiges muss neu und wenn schon dann bleibt mir hier nichts anderes übrig als hier die bekannte Methode "Back to basic" anzuwenden, also alles weg und raus, und alles frisch. Habe über 20 Jahre darauf gewartet, dann kommt es jetzt nicht mehr drauf an.

Also erstmal Shopping betreiben, habe bei C&S neue Teile bestellt, darunter neuer Keilriemen +Spannrolle, diverse Kleinteile wie Zündkabel, Verteilerkappe usw. Ebenfalls hatte ich dieses Wochenende genutzt um eine neue Heckklappe zu holen die D80 tauglich ist, sowie neue Rückleuchten und neue Rückspiegel. Jeder weiß das die "Fliegenklatschen" das erste ist was weg muss. Sprinter war schon organisiert und somit endlich Platz für die Klappe und den Rest. Ein gutes hatte die Fahrt trotz hoher Dieselpreise dennoch, habe für sehr kleines Geld noch Glas Targas ergattert die Chris jetzt sein eigen nennen darf. Kleines Geschenk für gute Tip´s.. da war noch was offen...

Nachdem ich ja erstmal damit beschäftigt war Teile wie Spiegel, neue Heckklappe und Spoiler zu suchen, habe ich mich nebenbei natürlich auch, wenn es die Zeit zugelassen hat, am Bird zu schaffen gemacht. Ich hatte ja bereits den Entschluss gefasst, ihn von Grund auf neu zu restaurieren, also blieb mir nichts anderes übrig als alles zu zerlegen.

Da ich ihn komplett fürs lackieren vorbereiten wollte, kamen somit auch sämtliche Karosseriearbeiten die damit verbunden sind, aus dem eigenen Handgelenk !!!
Es war eine einzige Katastrophe, egal wo ich begann zu schleifen, überall kam Rost, Beulen und Altschäden zum Vorschein. Ein heftiger Heckschaden und ein komplett durchgerosteter Unterboden waren ein ziemlicher Schlag aufs Gemüt aber gut, getreu dem Motto "er war ja günstig", redete ich mir gut zu und machte in dem Jahr noch weiter mit etlichen Arbeiten rund um die Karosserie.

Nummer 2 nach den ersten Arbeiten

 


 

2009:

In diesem Jahr habe ich mich so gut wie kaum, wenn sogar gar nicht um die Gammelkiste in der Garage gekümmert.

Andere Dinge wie berufliche Weiterbildung, ein haufen Arbeit, viel lernen und Prüfüngsvorbereitung waren sehr zeitraubend. Zudem habe ich ja noch zwei kleine Kinder die bei der ganzen Arbeit auch noch etwas Zeit mit dem Papa haben möchten. Und wer glaubt das reicht noch nicht, Bica und ich haben auch noch geheiratet. Selbst wenn ich gewollt hätte, aber hier war das Thema Replicaaufbau nunmal nicht drin...

 


 

2010:

Machen wir uns nichts vor... nach weiteren Arbeiten an dem Wagen hatte ich entgültig damit abgeschlossen. Gegen Ende rechnete ich eins und eins zusammen und es war schon klar, das alleine die Teile für das instandsetzen der Karosserie schon ein halbes Vermögen verschlingen würde. Ich hatte bereits schon gewinnbringend etliche alte Teile verkauft, dennoch wollte ich mir die Arbeit nicht weiter antun. Der Motor lief auch eher schlecht als recht und ich fing an mit dem Gedanken zu spielen auch dieses Auto seine letzte Ehre zu erweisen und es lieber sein zu lassen.

Zwischenzeitlich habe ich seit ich diesen Wagen besitze ja auch schon ein paar wichtige Teile wie Kotflügel, Spiegel, CIH Haube und Heckklappe ergattern können, auch Replica Teile wie die Front und den Scanner... aber diese Teile wären ja nicht verloren sondern würden sich bestimmt auch auf einem neuen Bird als nützlich erweisen!!!

Als der Winter näher rückte, endete dieses Projekt, zu dem Zeitpunkt jedoch noch nicht beabsichtigt. Wie man jedoch sieht, ist seit dem Kauf doch einiges an Arbeit in diesen Wagen geflossen.

 

 

Wie es 2011 weiterging könnt ihr im nächsten Absatz lesen. Das Projekt Nummer 2 endete tatsächlich, lebt aber im Verein weiter. Ja, Project-KITT.de wurde in diesem Jahr der erste eingetragene Replica Verein in Deutschland, vermutlich sogar weltweit.

Viele Teile dieses Wagens sind mittlerweile in Vereinsfahrzeugen zu finden, unter anderem ChrisFTB, Future Knight, themitch usw.

Das beste jedoch, soweit ich richtig recherchiert habe, das Targa Dach von Nummer 2 wurde Opfer für ein in Europa noch nie angestrebtes Ziel.. Ein Targa Umbau.

Weitere Infos zu dem Targa Umbau findet ihr im PKF oder auf der Website von Thomas Plohs

 


 

2011:

Beim Saisonauftakt in Moers hatte ich endgültig die Nase voll!!! Auch ich wollte endlich mit einem eigenen Replica bei unseren Treffen dabei sein. Der Anblick der ganzen KITT´s machte mich verrückt und so begann ich noch auf dem Treffen  das Internet zu durchforsten ob denn evtl. auf Anhieb etwas brauchbares zu finden war.

Wie es immer so ist, ein wenig suchen gehört dazu. So kam es dann auch als ich eine SMS erhielt mit dem Betreff: Schau mal ins KRB, das dürfte dich interessieren. Da war er, die perfekte Basis. Es dauerte nicht lang und der Deal ging über die Bühne. Drei Wochen später kam meine dritter Versuch auf dem LKW einer Spedition bei mir an. Was soll ich sagen... der Wagen ist perfekt und auch hier zeigt sich mal wieder, aller guten Dinge sind drei !!!

Voila, Nummer 3 !!! Thats it...

 

 


 

Alles weitere ab diesem Zeitpunkt findet ihr auf der Website und wenn es doch auch gedauert hat, so habe ich mir meinem Traum, erfüllt. Ich habe einen KITT !!!